Social-Media-Marketing in Unternehmen

Social-Media-Marketing zählt in der heutigen Zeit zum Standardrepertoire eines guten Onlinemarketings in Unternehmen. Soziale Netzwerke bieten den Firmen die Möglichkeit, durch Social-Media-Maßnahmen im direkten Kontakt mit ihren Kunden zu stehen, und so einen stetigen Transfer von Neuigkeiten zu ermöglichen. Dieser Transfer kann positiv, aber auch negativ erfolgen. Um ein sich negativ auswirkendes Marketing zu vermeiden, und das Unternehmen positiv auf dem Markt zu präsentieren, bedarf es eines gut strukturierten Social-Media-Marketings.

Eine gute Marketing Agentur, die neben dem regulären Online-Marketing auch Social-Media-Marketing anbietet, gibt dem Unternehmen hilfreiche Tipps, die ein konkretes Konzept und dessen Umsetzung in verschiedenen Kampagnen verfolgt und umsetzt. Hierbei kann es sich beispielsweise um virales Marketing handeln. Das virale Marketing ist eine Marketingform, die nicht nur soziale Netzwerke, sondern auch verschiedene Medien nutzt, um mit einer meist ungewöhnlichen Nachricht auf das Unternehmen aufmerksam zu machen. Der Terminus „viral“ meint hierbei die Verbreitung der Nachricht ähnlich eines Virus und ist nicht mit der Mundpropaganda zu verwechseln. Die Verbreitung der Nachricht erfolgt anschließend in Blogs, Videoclips oder sehr klassisch in Postkartenform. Das wohl bekannteste Beispiel für eine extrem gut gelungene virale Marketingkampagne ist das Videospiel „Moorhuhn“, welches sich rasant über verschiedene Kanäle ausbreiten konnte.

Auch der Aufbau einer Community ist eine wichtige Maßnahme im SMM. Hierbei werden Kunden vor allem von Blogs angesprochen, die meist über aktuelle Themen des Unternehmens oder auch verwandte und relevante Themen berichten. Die Kunden haben die Möglichkeit, ihre Anmerkungen unter den jeweiligen Beitrag zu setzen, um so mit dem Unternehmen interagieren zu können. Das Besondere an Blogbeiträgen ist, dass diese anders als eine Pressemitteilung die aktuellen Nachrichten meist aus einer persönlichen Sichtweise heraus schreiben, und nicht neutral verfasst werden.

Im Onlinemarketing ist das Social Media Marketing (SMM) ein wichtiger Kanal, um bei geringem finanziellen Einsatz neue Kunden zu gewinnen. Das Social-Media-Marketing wird auch als Mitmach-Marketing bezeichnet, was seine Intention besonders gut charakterisiert. Erst durch die Entstehung des sogenannten Web 2.0 konnte sich das Social-Media-Marketing als fester Bereich des Onlinemarketings etablieren. Im Focus des SMM stehen vor allem die primären Ziele, Aufmerksamkeit von möglichst vielen potenziellen Neukunden auf die Marke zu erregen. Ist diese erste Hürde gemeistert, soll es zur Kommunikation zwischen Kunden und dem Unternehmen kommen, um so eine möglichst enge Kundenbindung zu erreichen. Hierbei soll das Markenimage positiv aufgebaut und beeinflusst werden, woran der Kunde maßgeblich beteiligt wird. Durch die Interaktion zwischen den beiden Parteien erfolgt zumeist auch eine Bekanntheitssteigerung, da ein zufriedener Kunde per Mundpropaganda das Unternehmen im Bekanntenkreis nennt, und so zusätzlich verbreitet. Es setzt das sogenannte Schneeballprinzip ein. Durch die Steigerung des Bekanntheitsgrades werden mehr Neukunden akquiriert, die wiederum höhere Verkaufszahlen bedeuten. Durch den stetigen Austausch von Unternehmen und Kunde können diese maßgeblich an der Entwicklung von neuen Produkten beteiligt werden, da sie Anregungen und Feedbacks zu bereits bestehenden Produkten beitragen.

Besonders relevante Kanäle des SMM sind Facebook, LinkedIn, MySpace, Twitter, XING, YouTube, Mister Wong und seit kurzem Google+. Für die Umsetzung einer vielversprechenden Kampagne sollte jedoch der Rat eines Fachmannes hinzugezogen werden, da das Social-Media-Marketing auch den Ruf eines Unternehmens bei einer falschen Aufbauweise der Kampagne nachhaltig stark schädigen kann.


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